Im Gespräch: Rebecca Lugsteiner

Wenn Du morgens aufstehst, was machst du zuerst?
Da mich meine liebenswerte Hündin immer aufweckt bevor der Wecker läutet, ist das erste was ich mache wenn ich aufwache sie zu streicheln.

Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?
Wir leben gerade in Zeiten einer Pandemie, daher wäre es mir natürlich ein großes Anliegen, diese so rasch wie möglich zu einem Ende zu bringen und die Menschen weltweit so vor weiterem großen Leid zu bewahren.

Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?
Um ehrlich zu sein, ist es ziemlich schwierig, sich auf eine Person festzulegen. Mir fallen sehr viele Berühmtheiten ein, mit denen ich gerne einmal eine Unterhaltung führen würde. Da ich mich nicht festlegen kann, die Frage aber nicht unbeantwortet lassen will, entscheide ich mich für ein Genre aber nicht für eine bestimmte Persönlichkeit. Zuerst würde ich gerne jemanden aus der Wissenschaft treffen, weil ich selbst in der Forschung arbeite und mich so sicherlich gut austauschen und Erfahrungen dazugewinnen könnte. Mich zieht es aber auch in Richtung Film und Fernsehen. Das Leben muss sicher aufregend und abwechslungsreich sein, daher würde ich gerne die Sicht der Leute aus dieser Szene hören.

Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt?
Ich glaube meine Eltern haben sich nichts Bestimmtes vorgestellt. Sie wollten hauptsächlich, dass ich glücklich in meinem Beruf bin. Sie haben mir daher alles ermöglicht und ich musste nie auf etwas verzichten. Durch ihre Unterstützung bin ich jetzt da wo ich bin und habe es so weit gebracht. Ich meine daher behaupten zu dürfen, dass wenn sie sich etwas vorgestellt hätten, es genau das ist was ich jetzt mache.

Was wird Dein nächstes Projekt?
Mein nächstes Projekt läuft bereits. Da ich jetzt meinen Abschluss in der Tasche habe, habe ich nicht lange gezögert und mich für den darauffolgenden Master inskribiert. Mein Ziel ist es dieses ebenfalls erfolgreich abzuschließen.

Welches war das schönste Kompliment, das Dir jemand einmal gemacht hat?
Das schönste Kompliment in meinem Leben war oder besser gesagt ist, einen Partner wie meinen zu haben. Ich bin der Ansicht, dass Komplimente nicht immer ausgesprochen werden müssen. Ein Kompliment kann zum Beispiel auch sein, dass der Partner mit einem zusammen sein will oder, dass das Haustier sich im Bett zu einem kuschelt. Natürlich machen mir mein Partner und auch meine Eltern viele Komplimente, aber deren Präsenz in meinem Leben ist unübertreffbar.

Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?
Da habe ich zu Abwechslung mal eine kurze Antwort. Ich kann nicht verzichten auf meine Familie, meinen Freund und unsere Haustiere und natürlich auch nicht auf seine Familie.

Was war früher Dein liebstes Schulfach?
Ich hatte früher gerne Deutsch und Bildnerische Erziehung. Das hing aber nicht mit dem Fach an Sich zusammen, sondern an den Lehrerinnen und Lehrern. Das heißt aber nicht automatisch, dass ich gut zeichnen kann. Obwohl mir Mathematik besser liegt, als kreative Dinge, hat es mir erst nach der Schule richtig Spaß gemacht.

Was macht Dir an Deinem Job / Studium am meisten Spaß?
An meinem Studium gefällt mir, dass es sehr facettenreich ist. Ich kann viele Richtungen einschlagen und habe somit sehr viele Möglichkeiten mich weiterzubilden. Das trifft auch auf meinem Job im Labor zu.

Was würdest Du tun, wenn Du unendlich viel Geld hättest?
Ich würde auf jeden Fall das Geld sinnvoll nutzen und nicht nur beim Fenster rausschmeißen. Ich würde aber nicht nur sparen oder spenden, sondern auch mir und meinen Liebsten etwas gönnen.

Welches Buch / Film kannst du empfehlen?
Schon als Kind habe ich immer sehr viel und gerne gelesen, aber das soll nicht heißen, dass ich kein großer Filmfan bin. Zu meinen liebsten Filmen zählen alle Star Wars-Filme, Interstellar und alle Avengers-Filme. Romantische Filme mag ich leider gar nicht, das ist mir teilweise zu kitschig. Wenn ich an Bücher denke, fällt mir immer zuerst Dan Brown ein. Als ich noch jünger war, habe ich diese Bücher echt verschlungen. Jetzt lese ich gerne Sebastian Fitzek aber auch bedingt durch mein Studium viele Fachbücher, die in Richtung Biotechnologie und Bioinformatik gehen.

Was war dein schönster Moment während der Corona-Pandemie?
Auch wenn es keine leichte Zeit momentan ist, hatte ich auch einige schöne Momente. Zum Beispiel, der Augenblick, als ich erfahren habe, dass ich die letzte Prüfung meines Studiums bestanden habe. Was mir auch sofort in den Sinn kommt ist der Jahrestag mit meinem Freund, den wir trotz Pandemie sehr schön verbringen konnten.